Daniela Hartig - Fuck You. Love



Floyd van Berg steht auf der Sonnenseite des Lebens.
Er sieht umwerfend aus und hat genug Geld in der Tasche, um sich keine Sorgen machen zu müssen. Wen interessiert es da schon, dass hinter seiner schönen Fassade Dämonen lauern, die ihm den Schlaf rauben?
Besonders nach dieser einen Nacht, in der etwas geschehen sein muss, dass Floyd gefährlich werden kann. Etwas, das ihn zerstören kann, wenn es an die Oberfläche gelangt. 
Als er auf Storm trifft, das Mädchen, das der Schlüssel zu dem katastrophalen Ereignis zu sein scheint, gerät sein Leben ins Wanken. Will er zulassen, dass Storm an seiner perfekten Fassade kratzt? Will er wissen, was in jener Nacht wirklich geschehen ist? Und will er erfahren, was Liebe tatsächlich bedeutet?
Wenn aus einer harmlosen Party eine Nacht wird, die in einer Katastrophe endet.
Wenn eine einzige Sekunde dein ganzes Leben verändert und du eine getroffene Entscheidung nie wieder rückgängig machen kannst.
Was tust du dann?

Allgemeines zum Buch:

Titel: Fuck you. Love
Autor: Daniela Hartig
Verlag: TWENTYSIX; Auflage: 4 (7. Juni 2018)
Seitenzahl: 404
ISBN: 978-3740734060
Preis: 12,90€ (Taschenbuch) ; 1,99€ (eBook)

Meine Meinung:

Nachdem mir „Fuck you. Hope“ (der 2. Teil der Reihe) so gut gefallen hat, musste ich unbedingt Fuck you. Love“ lesen. Normalerweise sollte man mit dem ersten Teil beginnen, doch ich durfte den zweiten Teil im Rahmen einer Leserunde lesen und es war nicht notwendig, den Vorgänger zu kennen. Jedoch finde ich, dass wenn man beide Teile lesen möchte, es auch in der richtigen Reihenfolge tun sollte. Die Handlung war für mich ein wenig langweilig, da ich schon wusste, wie das alles enden wird.
Die Protagonisten Floyd und Storm sind hier außerdem ganz anders als im zweiten Teil. Sie sind (logischerweise) viel unreifer. Ich habe den zweiten Teil sehr geliebt. Deren unreifes Verhalten hat mich daher ein wenig gestört und an vielen Stellen konnte ich die beiden auch echt nicht verstehen.
Abgesehen davon, denke ich, dass das Buch für alle die die Reihe (noch) nicht kennen, sehr unterhaltsam sein wird. Während „Fuck you. Love“ die Geschichte zweier Teenager erzählt, die jeweils ein Päckchen zu tragen haben, geht es in der Fortsetzung um deren Entwicklung. Deswegen unbedingt in der richtigen Reihenfolge lesen! Es ist schon sehr interessant, das alles von Anfang an mitverfolgen zu können.
„Fuck you. Love“ beginnt mit einer Geburtstagsparty, bei der sich Floyd und Storm kennenlernen. Nach dieser Nacht haben aber beide einen Filmriss und können sich nur an Bruchstücke erinnern. Hat Floyd Storm vergewaltigt, oder nicht? Beide fühlen sich zueinander hingezogen, doch diese Ungewissheit steht zwischen ihnen und macht das alles komplizierter als es eh schon ist.
Den Schreibstil der Autorin finde ich ganz gut. Es ist recht einfach gehalten und man kann die Handlung flüssig lesen. Auch das Cover gefällt mir richtig gut. Es ist ähnlich wie bei „Fuck you. Hope“ und man erkennt sofort, dass die Bücher zusammengehören.
Ehrlich gesagt weiß ich nicht, wie viele Sterne ich wirklich vergeben soll... Ich denke allerdings, dass wenn ich „Fuck you. Love“ als erstes gelesen hätte, hätte ich mehr Spaß am Lesen. Jedenfalls ist es ein Buch, das man nur einmal lesen kann. Gut, aber einmal ist genug. Daher vergebe ich 3,5 Sterne.


Bewertung: ★★★★/★★★★★


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