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Blogtour - Tag 6

Blogtour "Memories of your Smile: Ein Song für Jessica" (Tamara Leonhard) → mit Gewinnspiel!💝

In "Memories of your Smile: Ein Song für Jessica" geht es um Tim und Jessica:



„Er ist neunundzwanzig, sie dreiundvierzig – und nebenbei seine Vorgesetzte … Wie viele Hindernisse erträgt eine Liebe?

Jessica Preston hat ihr Leben als Professorin an der Uni Berlin fest im Griff. Zumindest bis ihr neuer Assistent den Alltag der attraktiven Britin gewaltig durcheinanderwirbelt.

Der charmante Weltenbummler Tim träumt eigentlich vom großen Durchbruch als Sänger und Songwriter. Aber mit Jessica als Chefin wird selbst ein Bürojob plötzlich reizvoll.

Aus einem anfänglichen Flirt entflammen allen Unterschieden und Zweifeln zum Trotz bald tiefe Gefühle, denen sich Tim und Jessica nicht länger entziehen können. Doch mit ihrer Liebe stoßen sie nicht überall auf Verständnis. Als Existenzen auf dem Spiel stehen, fällt eine folgenschwere Entscheidung …“



Erscheint im April 2018 unter:

ISBN 978-3-752-83193-1 (Paperback)

ISBN 978-3-752-83087-3 (eBook)


Wie ihr sicherlich auf Instagram schon mitbekommen habt, bin ich bei der oben genannten Blogtour mit dabei. Heute - am letzten Tag, macht die Tour Halt bei mir!💘
"Memories of your Smile: Ein Song für Jessica“ erscheint schon bald und ist ihr erstes Buch.


Ich durfte die liebe Autorin interviewen und habe sie über ihr Buch, aber auch zu ihrem Schreibprozess ausgefragt. Zuerst stelle ich sie euch kurz vor, denn einige von euch kennen sie wahrscheinlich noch nicht. 😊
Solltet ihr noch andere Fragen an die Autorin haben, kann ich sie gerne weiterleiten oder ihr schreibt ihr einfach selbst.😝💖


Wer steckt hinter diesem Buch?

© Tamara Leonhard
Geboren 1982 in der Schweiz wuchs Tamara Leonhard zunächst nahe dem idyllischen Thuner See auf, bevor sie im Alter von 13 Jahren mit ihren Eltern nach Deutschland zog. Nach dem Abitur studierte sie an der Universität des Saarlandes Germanistik, Anglistik und Phonetik. Seither hat sie in verschiedenen Bereichen der Kommunikation – unter anderem als Online-Redakteurin, Lektorin sowie in PR und Marketing – gearbeitet.
Sich Geschichten auszudenken war schon immer ein bedeutender Teil ihres Lebens, spätestens aber, seit sie mit 11 Jahren eine alte Schreibmaschine vor dem Sperrmüll rettete.
Auf ihr schrieb sie in den folgenden Jahren zahlreiche Kurzgeschichten und einen Pferderoman. Mit 16 Jahren gewann sie mit einer ihrer Erzählungen einen Schreibwettbewerb.
Wenn sie nicht gerade an ihren Geschichten feilt, liebt sie es, zu Pferd durch den Wald zu streifen, Theater zu spielen, zu singen oder gemütlich mit ihrem Mann im Garten zu sitzen. Mit ihm lebt Tamara Leonhard seit 2016 in einem kleinen Dorf im französischen Lothringen.

Interview

Janas Booklove:
Bald erscheint Dein erstes Buch. Erzähl mal, wie kam es zu diesem Projekt?

Tamara Leonhard:
Man hat es sicher schon hundert Mal gehört, aber ich bin auch eine von denen, die „irgendwie schon immer“ geschrieben haben. Das fing mit kleinen Pferdecomics während der Grundschule an. Die waren aber immer schwarzweiß, weil mir das Ausmalen dann zu langweilig war. Mit 11 Jahren habe ich eine alte Schreibmaschine vor dem Sperrmüll gerettet und zu meinen Eltern gesagt: „Ich schreibe jetzt ein Buch.“ Sie haben natürlich gelacht – bis ich ihnen die ersten 100 Seiten unter die Nase gehalten habe. Die Geschichte blieb letzten Endes in der Schublade, doch der Gedanke, einmal ein Buch zu veröffentlichen, hat mich immer begleitet. Ideen waren auch da, aber meist ging es da mehr in die Fantasy-Ecke. Bis ich gemerkt habe, was mich wirklich fesselt: Das Schreiben ganz tiefer Emotionen. Liebe, Schmerz, Sehnsucht, … das begeistert mich. Und so kam es dann zu diesem Projekt.


Janas Booklove:

Nicht mehr lange, dann kannst du „Memories of your Smile: Ein Song für Jessica“ in den Händen halten – mit Deinem Namen auf dem Buch. Wie fühlt es sich an, selbst ein Buch verfasst zu haben?

Tamara Leonhard:

Ziemlich verrückt. Zunächst war es ja nur eine Idee in meinem Kopf, dann eine Datei auf meinem Computer. Den Ausdruck des Rohentwurfes in den Händen zu halten, war schon recht irre. So viele Seiten. Aber es war immer noch mein kleines Projekt. Bis ich die ersten Entwürfe an Testleser geschickt habe. Da wurde es langsam echt. 
Es war ein bisschen, als würde man seine Kinder in einen Zug setzen und alleine wegfahren lassen. Wie wird es ihnen da draußen ergehen? Zum Glück habe ich bisher wirklich ganz liebe Rückmeldungen erhalten. Was ich am eigenartigsten finde, ist der Gedanke, dass die Orte, an denen die Geschichte spielt, im Kopf jedes Lesers anders aussehen. Ich habe mir die Geschichte zwar ausgedacht und alles so beschrieben, wie ich es mir vorstelle, aber dennoch wird es vor jedem inneren Auge unterschiedlich aussehen. Jeder Leser gibt dem Roman automatisch eine neue Form. Das ist der Moment, in dem die Kinder auf eigenen Beinen stehen. Wenn dir dann eine Vorableserin eine Email schreibt, in der steht, dass es ihr total Spaß gemacht, den Roman zu lesen und dass sie Jessica und Tim unheimlich liebgewonnen hat, ist das ein Wahnsinnsgefühl. Etwas erschaffen zu haben, was anderen ein paar schöne Stunden beschert. Ich kann es nur nochmal sagen: Es fühlt sich verrückt an.



Janas Booklove:

Was hat Dich beim Schreiben inspiriert?



Tamara Leonhard:
Da muss ich wohl wieder so eine oft gehörte Antwort geben, aber es stimmt einfach: alles. Man nimmt plötzlich Nuancen ganz anders wahr. Ich habe angefangen, Menschen zu beobachten: Wie bewegen sie sich, wie sprechen sie, welche Macken haben sie? Musik war aber auch eine wichtige Inspirationsquelle. Aus einer Zeile eines Songs, die mich angesprochen hat, ist eine ganze Szene entstanden. Und natürlich habe ich plötzlich überall Jessicas und Tims gesehen. Manchmal, weil Leute wirklich so aussahen, wie ich mir die beiden vorstelle, und manchmal, weil jemand einfach eine Art an sich hatte, die mich an sie erinnert hat. Da habe ich dann natürlich auch besonders aufmerksam hingeschaut.



Janas Booklove:

Ein Buch zu schreiben ist – soweit ich es mir vorstellen kann – bestimmt nicht einfach. Was für Schwierigkeiten gab es?



Tamara Leonhard:
Man stellt sich immer vor, das Schwierigste sei, die Geschichte bis zum Ende aufzuschreiben. Doch das war tatsächlich der einfachste Teil. Das einzig Wichtige war dabei – und den Tipp habe ich zum Glück gleich ganz zu Beginn erhalten – sich feste Zeiten zu setzen, zu denen man schreibt. Bei mir ist das morgens von 5:00 bis 6:30 Uhr. Danach kann der Tag bringen, was er will, diese Zeit kann mir nicht mehr verloren gehen. Und wenn ich abends nochmal zum Schreiben komme – umso besser. Aber die wirkliche Schwierigkeit ist das Überarbeiten. Handlung, Perspektive und Wortwahl immer wieder hinterfragen und auch beim siebten Durchlesen noch aufmerksam bleiben. Während des ganzen Prozesses hab ich unheimlich viel gelernt. Ich habe mir Schreibtipps von erfahrenen Autoren geholt und bin mit ganz wunderbaren Menschen direkt ins Gespräch gekommen. Nicht nur, um den eigenen Stil zu verbessern, sondern auch, wenn ich Recherchefragen zur Story hatte. Da gibt es tolle Gruppen, wo Hand in Hand gearbeitet wird. Es war wirklich der Wahnsinn, wie viele nette Autoren und Autorinnen sich einfach so die Mühe gemacht haben, ihr Wissen zu teilen oder ganz praktische Unterstützung zu geben. So viel Hilfsbereitschaft ist selten.



Janas Booklove:

Beschreibe Dein Buch in 3 Worten und erzähle uns doch, was Deine Lieblingsstelle im Buch ist.



Tamara Leonhard:
Drei Worte? Gar nicht so einfach! Ich entscheide mich für: Emotional, hoffnungsvoll, lebensbejahend. 

Meine Lieblingsstelle? Das ist nicht minder schwierig. Ich weiß gar nicht, ob ich eine Lieblingsstelle habe. Klar, die Szenen, in denen es harmonisch und liebevoll zugeht, sind schön. Aber oft waren es auch einfach kleine Augenblicke, die ich beim Überarbeiten besonders gern nochmal erlebt habe. Ein kleines Wortgeplänkel, eine zärtliche Geste, ein berührender Moment.Ich mag die Szenen, in denen Jessicas quirlige Nichte auftaucht und die Welt so sorglos mit ihren Kinderaugen betrachtet. Ich mag die Momente, in denen Tim mit seinem unkomplizierten Wesen genau die richtigen Worte findet, um Ängste zu vertreiben. Und ich habe Spaß an der Art, wie Tim und sein bester Freund Sven miteinander umgehen. Auf den ersten Blick manchmal ein bisschen grob, aber dahinter steht eine ganz tiefe Freundschaft.



Janas Booklove:

Welche Charaktere sind Dir ans Herz gewachsen?

Tamara Leonhard:
Klar, meine beiden Protagonisten Jessica und Tim stehen da natürlich an erster Stelle. Ich mag sie beide auf ihre ganz eigene Art. Jessica, eine starke Frau, die sich gerade im Job von niemandem die Butter vom Brot nehmen lässt, die humorvoll sein, aber auch Kontra geben kann. Die jedoch insgeheim auch ihre Schwächen hat, welche sie nur ausgewählten Menschen zeigt, und die dankbar ist, wenn sie sich einmal anlehnen darf. Tim, der keine der typischen Heldenklischees erfüllt: Er ist nicht reich, nicht mächtig, nicht berühmt und hat nicht einmal tolle Muskeln. Er ist jung und chaotisch. Und doch kann er auf seine ganz spezielle Art stark sein, ist voller Liebe und weiß genau, was er will. Mir sind aber auch viele der Nebenfiguren wirklich ans Herz gewachsen. Tims Freund Sven und Jessicas Nichte Emily habe ich ja schon erwähnt. Aber auch Sascha, Svens Bandkollege mit dem eigenen Tonstudio, mag ich unheimlich gerne mit seinen langen Haaren, den Tattoos und dem Berliner Dialekt. Er ist ein direkter Typ, mit dem man glaube ich gut einen trinken gehen kann.




Janas Booklove:

Können Deine Leser gespannt auf ein neues Projekt warten? Oder bleibt es erstmal nur bei diesem Buch?



Tamara Leonhard:
Es wird auf jeden Fall ein neues Projekt geben. Ich glaube nicht, dass ich es in Zukunft noch ohne das Schreiben aushalten würde. Ich werde ja schon nervös, wenn ich mehr als einen Tag pausieren muss. Es gibt auch schon konkrete Pläne. Viele Testleserinnen hatten eine der Nebenfiguren besonders ins Herz geschlossen. Ich habe schon einen groben Plot, was ihr wiederfahren ist und freue mich darauf, das weiter zu entdecken.



Janas Booklove:

Welchen Rat könntest Du Paaren geben, die sich in einer ähnlichen Situation wie Jessica und Tim befinden?



Tamara Leonhard:
Wahrscheinlich kann das jemand, der im echten Leben selbst Ähnliches erlebt hat, besser beantworten als ich. Aber ich glaube, Offenheit ist der Schlüssel. Eine Testleserin sagte mal zu mir: Die beiden können sehr gut miteinander sprechen. Ich würde das vielleicht ein wenig relativieren, da Jessica – ganz die gebürtige Britin – ihr Herz längst nicht so auf der Zunge trägt, wie Tim. Aber wenn sie sich öffnen kann, gelingt es ihnen auch, Ängste und Vorurteile zu überwinden. Und das ist ja im Grunde das, worum es geht: Liebe ist stärker als Vorurteile.



Janas Booklove:
Vielen lieben Dank, Tamara, dass du Dir Zeit für die Fragen genommen hast!💕




Um euch die Wartezeit bis zum Erscheinen des Buches zu versüßen, hat Tamara übrigens zwei kostenlose Kurzgeschichten auf ihrem Blog veröffentlicht. Hier könnt ihr sie gerne lesen.😋💜


Bei unserer Tour gibt es außerdem auch etwas zu gewinnen. Insgesamt können 6 Personen etwas gewinnen (auf jedem Blog 1 Gewinner):


  1. Platz: Ein Printbuch, eine CD von Mike (beides mit Widmung) und eine Packung Bourbon Biscuits (frisch aus England importiert)
  2. Platz: Ein Printbuch, eine CD von Mike (beides mit Widmung)
  3. Platz: Ein Ebook, eine CD von Mike (mit Widmung) und eine Grußkarte von Tamara Leonhard
  4. bis 6. Platz: Je ein Ebook
Die Ebooks jeweils nach Wunsch als epub oder mobi.


Wenn ihr in den Lostopf hüpfen wollt, dann beantwortet einfach folgende Frage (bis 20..April 23:59 Uhr):

„Was hält ihr von einem so großen Altersunterschied in einer Beziehung? (10+) Wäre das etwas für euch oder habt ihr da Bedenken? (Egal, wer der beiden älter ist)“

Die Gewinner werden am 21. April auf der Webseite von Tamara bekannt gegeben😊💖

Mitmachen lohnt sich!!!😊💖




Kommentare

  1. Guten Morgen,
    die Frage habe ich eben schonmal ähnlich beantwortet. Für mich wäre das nichts. Ich habe bei anderen nichts dagegen, es geht mich ja auch schlicht nichts an, aber ich möchte einen Partner der in meinem Alter ist. Ich möchte jemanden, der meine Interessen teilt und mit mir zumindest einigermaßen in der gleichen Lebensphase steht. 10 Jahre älter oder jünger kann ich mir irgendwo in der Mitte des Lebens gerade noch vorstellen, aber zu Anfang und nachher auch wieder zum Ende wäre mir das einfach zu weit auseinander. Und mehr sowieso schonmal gar nicht.
    LG
    Yvonne

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  2. Huhu. Danke für den tollen Beitrag.
    Was ich davon halte ist einfach gesagt. Liebe fragt nicht, Liebe ist. Sie einfach ist das. Ich würde mich jetzt so gegen einen solchen Altersunterschied aussprechen und lieber jemanden im gleichen Alter haben.
    Aber wenn das Herz Mitsprache kann der Kopf gleich einpacken.
    LG Manu

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  3. Hallo Jan

    Für mich wäre ein Altersunterschied 10+ nichts
    Ich kann es mir nicht für mich vorstellen.
    Aber ich bin absolut überzeugt das es funktionieren kann. Jeder muss das für sich selbst entscheiden. Liebe kennt keine Grenzen

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  4. Ein Problem hinsichtlich einer Beziehung zwischen zwei Menschen mit großem Altersunterschied haben nicht die, die in einer solchen Beziehung leben, sondern diejenigen, die sie von außen betrachten und als befremdlich ansehen.

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