Direkt zum Hauptbereich

Laura Kneidl - Berühre mich. Nicht.

Als Sage in Nevada ankommt, besitzt sie nichts - kein Geld, keine Wohnung, keine Freunde. Nichts außer dem eisernen Willen, neu zu beginnen und das, was zu Hause geschehen ist, zu vergessen. Das ist allerdings schwer, wenn einen die Erinnerungen auf jedem Schritt begleiten und die Angst immer wieder über einen hereinbricht. So auch, als Sage ihren Job in einer Bibliothek antritt und dort auf Luca trifft. Mit seinen stechend grauen Augen und seinen Tätowierungen steht er für alles, wovor Sage sich fürchtet. Doch Luca ist nicht der, der er auf den ersten Blick zu sein scheint. Und als es Sage gelingt, hinter seine Fassade zu blicken, lässt das ihr Herz gefährlich schneller schlagen ...


Allgemeines zum Buch:


Titel: Berühre mich. Nicht
Autor: Laura Kneidl
Verlag: LYX (26. Oktober 2017)
Seitenzahl: 464
ISBN: 978-3736305274
Preis: 12,90€ (Broschiert) ; 9,99€ (eBook)



Meine Meinung:


„Berühre mich. Nicht“ ist ein echt tolles Buch! Ich habe es bereits letztes Jahr gelesen und wollte es jetzt rereaden, bevor ich mit dem 2. Teil dieser Dilogie anfange.

Das Cover ist echt schön und sorgt dafür, dass man in einer Buchhandlung vor diesem Buch stehen bleiben muss. Ein echter Blickfang eben, genauso wie der bereits erschienene 2. Teil. Aber auch der Klappentext klingt sehr vielversprechend.

Das Buch ist von Beginn an sehr fesselnd geschrieben und man fiebert mit. Die Hauptprotagonistin Sage, aus dessen Sicht die Geschichte erzählt wird, ist sehr liebevoll, aber auch recht ängstlich dargestellt. Durch ihre Gedanken kann man sie besser verstehen und hofft, dass es ihr besser gehen wird. Auch Luca, der im Laufe der Handlung eine immer wichtigere Rolle spielt, ist einem sofort sympathisch. Selbst die Nebencharaktere sind super dargestellt und man weiß sofort woran man dran ist.

Laura Kneidl hat einen sehr lockeren Schreibstil. Das Buch lässt sich dadurch in einem Rutsch lesen – egal, ob man es zum 1. oder schon zum 10. Mal liest. Es ist immer wieder toll. Zudem schafft die Autorin es, Spannung aufzubauen und den Leser zu fesseln. Man ist sehr interessiert an der Entwicklung von Sage, aber auch wie sich das Ganze mit Luca entwickelt.
Und das Ende? Wie schon beim ersten Lesen befürchtet, handelt es sich um einen gemeinen Cliffhanger. Für alle, die das Buch noch nicht gelesen haben und es noch wollen: Ihr habt das große Glück, dass ihr jederzeit in die nächste Buchhandlung rennen und die Fortsetzung holen könnt. Warten auf eine Fortsetzung ist grauenhaft.
Nun aber zu meinem Fazit: „Berühre mich. Nicht“ von Laura Kneidl ist ein super Buch, das nie langweilig wird. Die Charaktere sind echt toll dargestellt und auch der Schreibstil ist einfach nur Top. Ich kann dieses Buch echt jedem empfehlen. Es gehört zu den wenigsten Büchern, das man immer wieder lesen kann, ohne dass es langweilig wird. Ich vergebe daher ganze 5 verdiente Sterne.



Bewertung: ★★★★★/★★★★★




Ich konnte die liebe Laura Kneidl auf der FBM17 treffen und habe dieses tolle Buch signieren lassen 💗














Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Blogtour - Tag 6

Blogtour "Memories of your Smile: Ein Song für Jessica" (Tamara Leonhard) → mit Gewinnspiel!💝

Jocelyn de Kwant - My Mindful Flow

365 Tage Achtsamkeit und Kreativität. 
Raus aus dem Autopiloten und rein ins Leben! Mit Augen öffnenden Anregungen, inspirierenden Aufgaben und fantasievollen Übungen, um das Hier und Jetzt zu erkunden, ermutigt dieses Buch zu mehr Achtsamkeit und Auszeiten im Alltag. 365 liebevoll illustrierte Ideen zelebrieren das Glück der kleinen Momente: Einfach hinhören, hinschauen, durchatmen, sich mit allen Sinnen öffnen, kreativ werden und den Kopf freimachen, um jeden Tag bewusst zu leben.

Nic Stone - Dear Martin

Justyce McAllister ist einer der Besten seiner Klasse, Captain des Debattierclubs und Anwärter auf einen Studienplatz in Yale – doch all das interessiert den Polizisten, der Justyce die Handschellen umlegt, nur wenig. Der Grund für seine Verhaftung: Justyce ist schwarz. Und er lebt in den USA im Jahr 2017.
Mit Briefen an sein großes Vorbild Martin Luther King Jr. versucht Justyce, dem alltäglichen Rassismus etwas entgegenzusetzen. Und dann ist da noch Sarah-Jane, seine kluge, schöne ― und weiße – Debattierpartnerin. Als jedoch sein bester Freund Manny erschossen wird, scheint es, als ob selbst Martin Luther King Jr. keine Antwort mehr für Justyce bereithält.